Das bürgerlich-liberal-konservative Lager ist groß!

Aber es ist zu vielstimmig, zu zersplittert und zu wenig geeint, um nachhaltigen politischen Einfluss ausüben zu können.

Wo die politische Linke in Deutschland mittlerweile unzählige “Stiftungen” etabliert hat, die – zu einem Großteil sogar mit staatlichen Fördergeldern – mehr oder weniger offen eine linke Agenda propagieren, hat das bürgerliche Lager – ja, was eigentlich?

Wer vertritt denn bürgerliche Mehrheitsinteressen noch, außerhalb der etablierten Parteien?

Wir normalen Bürger haben eine Herausforderung:

Wir gehen in aller Regel unserer Arbeit nach, verdienen Geld, ernähren und unterhalten Familien, ziehen Kinder groß, zahlen Steuern und befolgen die Regeln und Gesetze unseres Landes.

Was dabei oft zu kurz kommt, ist politisches, ehrenamtliches Engagement.
Und wenn, dann zumeist innerhalb von verkrusteten Parteistrukturen, die oftmals den Eindruck erwecken, nur den Anschein einer “Basis” zu vermitteln, während die eigentlichen Entscheidungen im Hinterzimmer fallen – an den Wünschen der Basis und der gesellschaftlichen Mehrheit vorbei.

Das zu ändern, ist eines der wesentlichen Anliegen des Bürgerlich-Freiheitlichen Aufbruchs.

Viele fühlen sich in den Unionsparteien nicht mehr zuhause

In den Augen vieler Menschen haben CDU und CSU in den vergangenen Jahren immer deutlicher gemacht, dass bürgerlich-liberal-konservative Ansichten, wie sie noch vor weniger als 15 Jahren zur „DNA” der Unionsparteien gehörten, dort keine Perspektive mehr haben.

Wo deren Vertreter unwidersprochen als „Krebsgeschwür“ (Elmar Brok) und als „Beleidigung für alle CDU-Mitglieder“ (Tobias Hans) diffamiert werden, ist klar:

Man hat in der Parteiführung von CDU und CSU längst kein Interesse mehr daran, solchen Ansichten Stimme, Gehör und angemessenen Einfluss zukommen zu lassen. Anderslautende, vereinzelt noch vernehmbare Beteuerungen aus den Reihen der Unionsparteien, sind zu blassen Lippenbekenntnissen verkommen.

Der CDU-Bundesparteitag im Januar 2021 hat mit der Wahl Armin Laschets zum Parteivorsitzenden, genauso wie dessen spätere Kür zum Kanzlerkandidaten, diese Tendenz noch spürbar verstärkt.

Aber beide Ereignisse haben bei vielen Menschen auch das Bewusstsein dafür geweckt und geschärft, dass Ihnen die Union keine politische Heimat mehr bietet. Und es ist auch nicht absehbar, dass sich das in naher Zukunft wieder ändern wird.

Die AfD als Ganzes kann für gemäßigte, bürgerlich Denkende keine Alternative darstellen

Wir stimmen nicht ein in den Chor derer, die die AfD und ihre Wähler pauschal verteufeln und versuchen, diese von der politischen Meinungs- und Willensbildung auszuschließen.

Als tiefe Demokraten sind wir überzeugt:

Die AfD „entzaubert“ man am wirkungsvollsten durch überzeugende Argumente und vor allem durch eine erfolgreiche Sacharbeit.

Wem dies gelingt, der braucht die AfD nicht „mit Schaum vor dem Mund niederschreien“.
Damit leistet man ihr letztlich Vorschub – und diskreditiert auch Millionen Wähler, die der AfD ihre Stimme gegeben haben.

Andererseits steht für uns auch fest:

Teile der AfD, namentlich der sogenannte “Flügel”, vertreten Ansichten und Positionen, die zum Teil deutlich jenseits dessen stehen, was noch im akzeptablen Meinungsspektrum, welches durch die freiheitliche demokratische Grundordnung abgedeckt wird, enthalten ist.

Und sie bietet nach wie vor Persönlichkeiten eine politische Heimat, die mit ihrem Auftreten, ihren Ansichten und ihren Äußerungen für gemäßigte, bürgerlich denkende und fühlende Menschen, nicht akzeptabel sind.

Auch wenn die „Radikalen” in der AfD nicht die Mehrheit bilden mögen: jeder einzelne von ihnen ist aus bürgerlicher Sicht einer zu viel und macht die Partei als Ganzes für Bürgerlich-Gemäßigte in unseren Augen unwählbar.

MUT. GESCHLOSSENHEIT. WAHRNEHMBARKEIT.

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