Eine große Chance: BFA unterstützt neues Parteiprojekt

Aktualisiert: 25. Okt.

Mitteilung des Bundesvorstands



wolfgang.kaiser@bfa-verein.de
Jahresklausur des BFA in Eisenach

Die Frage, ob ein Sammlungsgedanke enden kann, bleibt offen und muss individuell beantwortet werden. „Doch es gehört zum Gründungsgedanken des BFA, den richtigen Moment zu erkennen und die Chance zu nutzen, die politische Landschaft zu ändern. Diese Chance ist nun gekommen“, sagt Carsten Schanz, stellvertretender Bundesvorsitzender des BFA.


Dies erkannten auch die Mitglieder des Bundesvorstands, des Politischen Beirats und des Social-Media-Teams, die am vorvergangenen Wochenende zu ihrer Jahresklausur in Eisenach zusammentraten. Noch vor dem Vortrag eines Referenten, erläuterten Schanz und sein Co-Vize Walter Münnich, die den erkrankten Bundesvorsitzenden Mario Mieruch vertraten, den Sachstand über die Gründung einer neuen, vernunftorientiert ausgerichteten Partei, die seit Frühjahr aufgebaut wird und die es sich um Ziel gesetzt hat, die klaffende Lücke zwischen AfD und Union/FDP zu schließen.


Das ursprüngliche Gründungsteam griff hierbei den Gedanken des Bürgerlich-Freiheitlichen Aufbruchs auf, wobei es jedoch von Beginn an das Ziel hatte, einen Schritt weiterzugehen – in Richtung Parteigründung.


Mit der einstimmigen Zustimmung der Klausurteilnehmer steht jetzt fest, dass sich der BFA dem neuen Projekt als parteinahe Vereinigung anschließen und das Verbandsklagerecht übernehmen wird. „Eine Fusion wird es aber nicht geben, der BFA bleibt eigenständig“, ergänzt Walter Münnich.


Inzwischen wurden alle Mitglieder über den aktuellen Sachstand in Kenntnis gesetzt und zeitnah wird es mehr Informationen über das Projekt geben, dem sich ehemalige oder scheidende Mitglieder der CDU, CSU, AfD, FDP, LKR, CLP, der Freien Wähler, der Bürgerallianz Deutschland und natürlich viele parteilose Menschen angeschlossen haben.


Das Projekt hat sein Ansinnen, seine Ausrichtung und auch seine Werte ähnlich gesetzt wie der BFA. Insbesondere der Sammlungsgedanke wird sich dort wiederfinden, zudem löste man sich von der Klassifizierung von "rechts" oder "links" und will rationale, also vernunftorientierte Politik anbieten.

Darüber hinaus fließen seitens des BFA das Wertefundament, mehrere politische Positionen und das Selbstverständnis zur klaren Abgrenzung gegen Extremisten mit ein. Auch der Politische Beirat, die Herzkammer des BFA, wird eine wichtige Rolle übernehmen.


Dass der BFA weiter bestehen bleibt, sieht Schanz vor allem durch einen wesentlichen Punkt begründet: „Das Potenzial einer Sammlungsbewegung wird noch für viele Menschen als notwendig empfunden, da sie das Vertrauen in Parteien verloren haben. Diese Lücke wollen und müssen wir schließen“.


Es wird jedem BFA-Mitglied freistehen, sich der neuen Partei anzuschließen. Eine Vorgabe wird es nicht geben. Zudem wird das Projekt kein Selbstläufer, sondern mehr als ein massiver Versuch, etwas zu ändern. „Während andere von außen torpedieren, groß ankündigen und sehr schnell vor Selbstherrlichkeit und Unfähigkeit an sich selbst scheiterten, wollen wir diesem Projekt zumindest eine reale Chance geben. Frei von Extremisten, gestützt auf ein großartiges Wertefundament, getragen von engagierten Machern und Organisationen, gebettet in ein hervorragendes Regelwerk und erhofft von unzähligen Menschen, die sich im Becken der Nicht- und Frustwähler befinden“, so Schanz.



(BFA - 24.10.2022)



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